Aquarienkies und Aquariensand

 

Aquarienkies und Sand

Bei der Wahl des Bodengrundes für ein Aquarium, ist wieder auf die Art der Lebewesen zu achten die man im Aquarium hält. Die zwei Arten von Bodengrund, welche in der Aquaristik verwendet werden sind Aquarienkies und Sand. Hierbei ist darauf zu achten, dass man die richtige Größe und Beschaffenheit der Körner wählt. Denn nicht jedes Lebewesen kommt mit demselben Bodengrund zurecht, was sich auf das Verhalten des Lebewesens auswirken kann. Auch die Nahrungsaufnahme wird vom Bodengrund beeinflusst, da das Futter meistens auf den Bodengrund fällt und erst dann vom Tier aufgenommen wird. Ein Aquarium kann außerdem durch die Bodenfarbe optisch ansprechender gemacht werden!

Kies als Bodengrund im Aquarium

Der Kies wird am häufigsten als Bodengrund im Aquarium verwendet. Beim Aquarienkies ist besonders auf die Größe und Beschaffenheit der einzelnen Kieskörner zu achten. Man sollte am besten runde Kieskörner verwenden, da sich die Tiere bei scharfkantigen Körnern leicht verletzen können. Zudem sollten die Kieskörner nicht zu groß sein, da sonst Futterreste dazwischen hängen bleiben können und das Aquarium verschmutzen. Kleinere Kieskörner hingegen können von den Tieren leicht umgedreht werden. Bei der Farbe des Kieses ist dem Aquarianer die freie Wahl gestellt, jedoch ist zu beachten, dass Fische die in einem Aquarium mit hellem Bodengrund leben, blasser wirken und verschreckt werden können. Hier ist wieder auf das ursprüngliche Habitat des Tieres Rücksicht zu nehmen!

Aquariumsand als Bodengrund im Aquarium

Tiere die den Sand in ihrem ursprünglichen Lebensraum als Versteck genutzt haben, brauchen auch in einem Aquarium dieselben Bedingungen. Jedoch ist der Sand für die Haltung des Großteils an Lebewesen im Aquarium, nicht notwendig. Verwendet man diesen trotzdem, dann sollte man besonders darauf achten einen Sand mit abgerundeten Sandkörnern zu verwenden, da sich die Tiere sonst verletzen könnten. Außerdem sollte man am besten reinen Quarzsand verwenden, da kalkhaltiger Sand das Wasser aufhärtet. Bei der Wahl des Quarzsandes ist es vorteilhafter, einen mit einem etwas geringeren Feinst Anteil zu verwenden um somit unnötige Trübungen des Wassers zu vermeiden. Hierbei eignet sich vor allem ein Sand mit einer feinkörnigen Sieblinie!